Die Moll-Tonleiter

Das Tongeschlecht Moll wird häufig als weich und eher traurig beschrieben.

Eine Moll-Tonleiter erkennt man daran, dass die Halbtonschritte immer zwischen der 3. und 3. Stufe und zwischen der 5. und 6. Stufe stehen.

a-Moll

Um eine beliebige Tonleiter selbst zu schreiben, geht man am besten folgendermaßen vor:

  1. Die acht Töne beim Grundton beginnend aufschreiben
  2. Halbtonschritte einzeichnen
  3. Mit Hilfe des Quintenzirkels die Vorzeichen eintragen
  4. Überprüfen, ob Ganzton- und Halbtonschritte an der richtigen Stelle sind

1. Die Töne aufschreiben

Beim Grundton beginnend insgesamt acht Töne aufsteigend auf jede Notenzeile/in jeden Notenzwischenraum schreiben. Beispiel: g-Moll

G-Dur ohne Vorzeichen

2. Halbtonschritte einzeichnen

In Moll-Tonleitern liegen die Halbtonschritte immer zwischen dem 2. und 3. und 5. und 6. Ton.

g-Moll mit Halbtonschritten

3. Mit Hilfe des Quintenzirkels die Vorzeichen eintragen

Am Quintenzirkel kann man ablesen, dass g-Moll zwei b-Vorzeichen benötigt.

g-Moll mit Vorzeichen

4. Überprüfen, ob Ganz- und Halbtonschritte an der richtigen Stelle sind

Wie bereits unter „Die Tonleitern“ erklärt, kann man dies am besten mit einer Klaviertastatur überprüfen. Liegt noch eine Taste zwischen zwei auf der Tonleiter nebeneinanderliegenden Tönen, so handelt es sich um einen Ganzton. Ist dies nicht der Fall und es befindet sich keine Taste dazwischen, so ist es ein Halbtonschritt.