1.1 Arten von Intervallen

In der Intervalllehre unterscheidet man zwischen 2 Arten von Intervallen.

Reine Intervalle: Zu den reinen Intervallen gehören die Prime, die Oktave, die Quarte und die Quinte.

 

Kleine / Große Intervalle: Zu den kleinen beziehungsweise großen Intervallen gehören die Sekunde, die Terze, die Sexte und die Septime.

 

Wie weiß ich ob das gegebene Intervall nun groß oder klein ist? (Intervallfeinbestimmung)

  1. Man schaut sich den Grundton an (zum Beispiel „c“) und überlegt sich welche Vorzeichen diese Dur hat (C-Dur: keine Vorzeichen)
  2. Man schaut sich den oberen gegebenen Ton an (zum Beispiel „es“) und überlegt sich ob dieser Ton („es“) in der Dur-Tonleiter des Grundtones („c“) enthalten ist
  3. Ist der Ton enthalten, so spricht man von einem großen Intervall. Ist der Ton nicht enthalten, so spricht man von einem kleinen Intervall. (Da der Ton „es“ nicht in der C-Dur enthalten ist, spricht man von einem kleinen Intervall, nämlich einer kleinen Terz – wenn der obere Ton ein „e“ wäre würde man von einer großen Terz sprechen, da der Ton „e“ in der C-Dur enthalten ist)