Akkordeon

 

Das Akkordeon ist ein äußerst universelles Instrument. Man kann es alleine spielen, aber ebenso gemeinsam mit anderen Instrumenten im Duo, Trio, Orchester und in der Kammermusik. Außerdem ist das Akkordeon in sehr vielen verschiedenen Musikstilen – Volksmusiken der Welt, Pop, Rock, Jazz, Filmmusik, Unterhaltungsmusik- zu Hause.

Das Akkordeon ist ein Handzuginstrument, der Ton wird durch freischwingende Zungen erzeugt. Alle Handzuginstrumete, die auf der rechten Seite die Tastatur haben, zählt man zu den diversten Akkordeonarten.

Ein Akkordeon besteht wie fast alle Handzuginstrumente aus zwei Teilen (Diskant und Bass), die durch einen Balg miteinander verbunden sind. Durch das Auseinanderziehen und Zusammendrücken der beiden Teile wird die Luft im Balg durch die Stimmstöcke in den beiden Seitenteilen geführt.

Ein Stimmstock ist die Zusammenfassung von Kanzellen zu einer Gruppe. Die Kanzellen können direkt im Musikinstrument mit dem Gehäuse verleimt sein. Werden sie jedoch zu Stimmstöcken zusammengefasst, sind sie meistens mit dem Gehäuse verschraubt und ausbaubar.

DER BASS

Die Knopfgriffinstrumente werden heute mit bis zu fünf Reihen  gefertigt, wobei die inneren zwei Reihen eine Wiederholung von bereits vorhandenen Reihen darstellen. Es gibt B-Griff- und C-Griff-Systeme. Dabei sind die Reihen von innen nach außen beim C-Griff gegenüber dem B-Griff getauscht.

Steirische Harmonika

DER DISKANT

Hubert von Goisern

Kann aus einer Klaviatur aus Tasten bestehen, ähnlich dem Piano, wobei der Ambitus variiert. Häufig sind aber es aber auch runde, knopfartige Tasten. Diese nennt man diatonische Akkordeon, die Anzahl der Reihen von Tasten liegt zwischen eins und drei. Ein, vor allem in Österreich, besondersbekanntes Modell des diatonischen Akkordeon ist die „Steirische“.

Das Akkordeon wird vor allem in der Volksmusik gerne eingesetzt.
Etwas moderner in Szene gesetzt wird das Handzuginstrument im sogenannten Alpenrock, einer Mischung aus Rock und volkstümlicher Musik, durch Musiker wie Hubert von Goisern oder Andreas Gabalier.