3. Dreiklänge

Definition

Bei den Dreiklängen erklingen, wie der Name schon sagt, drei Töne gleichzeitig. (Grundton, Terzton, Quintton)
Es gibt zwei Hauptunterschiede: Ein Moll Dreiklang und ein Dur Dreiklang.

Der jeweilige Abstand der Einzeltöne beträgt eine große oder kleine Terz.

Der Dur Dreiklang

Er klingt, genauso wie eine Dur-Tonleiter, fröhlich und hat folgenden Aufbau:

1. und 2. Ton: große Terz
2. und 3. Ton: kleine Terz

 

Der Moll Dreiklang

Er klingt, genauso wie eine Moll-Tonleiter, traurig und hat folgenden Aufbau:

1. und 2. Ton: kleine Terz
2. und 3. Ton: große Terz

 

Wie bestimmt man Dreiklänge?

 

  1. Zur Bestimmung eines Dreiklangs müssen Sie diesen in die sogenannte „Schneemannform“ bringen. Das bedeutet, dass die Töne geordnet übereinander liegen, und zwar genau in den vorgegebenen Terzabständen.
  2. Eventuell vorliegende Umkehrungen, also eine andere Anordnung als die des „Schneemanns“, müssen Sie zunächst wieder auflösen. Das geschieht am einfachsten dadurch, dass Sie die Töne in ihren Oktaven verändern.
  3. Nachdem Sie die Töne richtig angeordnet haben, wird der Dreiklang nach dem untersten Ton benannt. Ist also die Tonfolge C – E – G so handelt es sich um einen C-Dur Dreiklang, was sich anhand der Tonabstände erklären lässt. Ein c-Moll Dreiklang wäre C – Es – G, der übermäßige C-Dreiklang  wäre C – E – Gis und ein C-Vermindert liegt bei C – Es – Ges vor. Das System der Dreiklangsbestimmung ist also höchst simpel und schnell erklärt, wobei natürlich noch weitere Spielereien möglich sind.