Rhythmus

ALLGEMEINES:

= Gliederung eines musikalischen Bewegungsablaufes

  • umfasst die Zeitdauer (lang-kurz) der Einzeltöne im Verhältnis zueinander und den Wechsel der Betonung(schwer- leicht)
  • ist ein zeitliches Gestaltungselement
  • innerhalb eines Metrums sind viele verschiedene rhythmische Bildungen möglich
  • Aus der Bewegung und aus der Sprache entwickelt sich Rhythmus!

ERLERNEN VON RHYTHMEN/DIDAKTISCHE HINWEISE:

  • viele Wiederholungen
  • taktweises Spielen/Klatschen etc.
  • reduzieren(von Takten/einzelne Notenwerte herausnehmen und eintrainieren)
  • Call/Response =vormachen/nachmachen
  • Schlag durch die Runde laufen lassen(so schnell wie möglich, wer ist schneller Rhythmus oder Mensch?)
  • im Kreis Rhythmen übernehmen (nach vier bis fünf Personen – erneuter Rhythmus hinzu)
  • Notenwerte auf Boden auflegen( jeder/jede sucht sich ein Beispiel aus, diejenigen mit gleichem Rhythmus finden sich in Gruppen)

DIDAKTISCHES BEISPIEL:

Rhythmus Diktat: Man kann als Lehrperson verschiedene Rhythmen vorklatschen und mit Gesten versehen oder auch mit Instrumenten vorspielen. Die SchülerInnen sollen das Gehörte notieren. Dazu ist es einfacher, wenn man den SchülerInnen zunächst die Taktart aufschreibt und ihnen sagt, wie viele Takte es sind.

In folgenden Beispielen sind es jeweils 4 Takte. (letzter Schlag = taktfüllende Note)

3/4 Takt:

4/4 Takt:

Verweis: Zur Notation der Rhythmen und unterschiedlichen Notenwerten siehe Notation

Weitere Rhythmen, mit denen man leicht arbeiten kann:

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