Der Quintenzirkel

Der Quintenzirkel ermöglicht uns Musikern in allen Tonleitern zu musizieren.
Er hat immer die selbe Struktur. Die C-Dur Tonleiter stellt den zentralen Mittelpunkt des Quintenzirkels dar, weil sie keine Vorzeichen hat. Der rechte Halbkreis behandelt die Tonleitern mit den #-Vorzeichen und die linke Hälfte die mit den b-Vorzeichen.

Wenn man nun beginnt ihn im Uhrzeigersinn zu lesen, bis man quasi die 6 der Uhr erreicht hat endet man bei Fis-Dur die 6 #-Vorzeichen hat. Hier kann man sich noch einmal die Uhr zur Hilfen nehmen. Die Anzahl der #-Vorzeichen ist identisch mit der jeweiligen Zahl auf der Uhr. Zu der Reihenfolge gibt es eine passende Eselsbrücke, die lautet: „Geh Du Alter Esel Hol FISch.“ Folglich hat also die A-Dur Tonleiter 3 #-Vorzeichen.

Nun fangen wir wieder an von C-Dur aus zu lesen. Dieses Mal aber gegen den Uhrzeigersinn. Vom Prinzip her kann hier die Anzahl der Vorzeichen genauso bestimmt werden wie bei den #-Vorzeichen. Man fängt bei C-Dur an und darauf folgt F-Dur mit einem b, B-Dur mit 2 b’s usw.. Hier gibt es auch wieder eine Eselsbrücke, die lautet: „Frische Brötchen ESsen ASsistenten DES GESangsvereins.“

Zu jeder Tonart gibt es eine sogenannte parallele Moll-Tonleiter mit den selben Vorzeichen. Diese ist immer eine kleine Terz tiefer als die parallele Dur-Tonleiter. In dem hier gezeigten Quintenzirkel ist die jeweilige parallele Moll-Tonart rot dargestellt.

Quintenzirkeldeluxe