Jazz

Jazz gilt als die große Befreiung von der geschichteten, strukturierten Klassik und somit als die zweite große Revolution in der Musik. Entstanden ist er um 1900 in den Südstaaten der USA und wurde hauptsächlich von Afroamerikanern gespielt. Seine Grundrhythmen gehen allesamt auf afrikanische Wurzeln zurück, wurden jedoch im laufe der Zeit immer wieder mit anderen Musikrichtungen vermischt und somit entstanden unzählige Variationen des Jazz. Den Rhythmus im Jazz erzeugen nicht nur die Schlaginstrumente, sondern die gesamte Band. Auf ihren verschmelzenden Groove (schwingender Rhythmus) baut meist ein Soloinstrument die Melodie auf.

Einige Jazzklassiker und Vertreter der Moderne:

  • Bitches Brew – Miles Davis
  • Mercy Mercy Mercy – Joe Zawinul
  • Night Train – Oscar Peterson
  • Tuesday Wonderland – Esbjörn Svensson Trio
  • Tijuana Moods – Charles Mingus
  • Donna Lee – Charlie Parker/Miles Davis
  • Wonderful World – Louis Armstrong
  • Everything Scatter – Fela Kuti