Marsch

Der Marsch ist der älteste der hier angeführten Rhythmen und wurde schon im Altertum von den Griechen in Tragödien verwendet. Seine heutige große Bedeutung hat er allerdings durch die Verwendung in der Blasmusikkapelle (wie auch in der Militärmusik) bekommen. Eine Gruppe Menschen lässt sich sehr leicht in ihren Bewegungsabläufen synchronisieren, wenn man ihnen einen einfachen 4/4 Takt vorgibt. Der Marsch ist in geradem Takt gehalten.

Perkussive Instrumente zählen zu den ältesten der Menschheit bekannten Instrumenten. Man kann davon ausgehen dass sie bereits sehr früh zur Unterstützung des synchronisierten Bewegungsablaufs genutzt wurden und somit über den Tanz in den Kampf übernommen wurden. Neben den hauptsächlich in Aufführungen verwendeten kirchlichen Märschen, Festmärschen und Trauermärschen existieren auch Lieder in Marschform.

Beispiele für bekannte Märsche:

  • Türkischer Marsch – Wolgang Amadeus Mozart
  • Triumphmarsch aus Aida – Giuseppe Verdi
  • Sommernachtstraum – Mendelssohn
  • Klaviersonate Nr. 2 – Chopin
  • Götterdämmerung – Wagner
  • Radetzkymarsch – Johann Strauß (Vater)
  • Rainermarsch – Hans Schmid
  • The British Grenadiers – Komponist unbekannt