Rhythmusarten

Ursprüngliches Gleichmaß und Zusammenhang für alle musikalischen Vorgänge spendet das Metrum. Unter Metrum versteht man das gleichmäßige Wiederkehren eines Schlages, den Puls. Das Gleichmaß aller Schläge ist entscheidend. Die Geschwindigkeit des Metrums ist nicht absolut festgelegt. Steht diese aber einmal fest, ist das gewählte Tempo einzuhalten. (Manchmal kann der Ausdruck eines Musikstückes Temposchwankungen verlangen, allerdings sollten diese nicht „irgendwie“ ausgeführt werden, denn hier gelten gewisse Regeln.)

Erfährt das Metrum in regelmäßigen Abständen Gewichtungen, sodass schwere und leichte Schläge entstehen, entsteht ein Takt. Je nachdem, wie viele leichte Schläge zwischen schweren Schlägen liegen, gibt es unterschiedliche Taktarten. Die dabei entstehenden Einheiten nennt man Takte. Dabei ist der erste Schlag immer der betonte Schlag. Die Trennungsstriche zwischen den Takten nennt man Taktstriche.

Jeder Rhythmus baut auf einer Taktart auf. Fallen die Töne der Musik nicht immer mit allen Schlägen des Metrums zusammen, entsteht ein Rhythmus. Die Gliederungen eines Taktes tragen zu Verständlichkeit bei und unterstützen die Wirkung des Rhythmus.

Beim Erklingen des Rhythmus müssen die Schläge des Metrums und des Taktes nicht unbedingt zu hören sein, sie können auch vom Hörer nur gefühlt werden.

Musikstile werden hauptsächlich durch variieren der Rhythmen definiert.

Hier ein paar Beispiele: