Quintenzirkel

Bevor Sie diese Seite lesen, sollten Sie bereits die folgenden Begriffe kennen und verstehen:

Die Darstellung des Quintenzirkels (wie das Ziffernblatt einer Uhr):

Elisabeth

Beschreibung des Quintenzirkels:

  • Die blauen Buchstaben geben die Durtonleitern an, die roten die Molltonleitern.
  • Rechts sind die Tonarten mit Kreuzvorzeichen angeordnet, links die Tonarten mit B-Vorzeichen.
  • Die Vorzeichen in den Notenzeilen zeigen jeweils die zugehörigen Vorzeichen zu den daneben abgebildeten Dur- und Molltonleitern an. Von oben nach unten wird es immer ein Vorzeichen mehr (rechts: wie bei einer Uhr).
  • Die gegenüberliegenden Dur- und Molltonleitern haben den Abstand einer Quinte zueinander (>> Name: Quintenzirkel), d.h. mit anderen Worten, dass der sechste Ton einer Durtonleiter zugleich der Anfangston der zugehörigen Molltonleiter ist. Diese Molltonleiter hat dann die gleichen Vorzeichen, wie die Durtonleiter von der wir den sechsten Ton als Grundton genommen haben. Hat man umgekehrt die Molltonleiter und will die dazugehörige Durtonleiter herausfinden, muss man vom Grundton der Molltonleiter eine kleine Terz nach oben zählen und hat dann den Anfangston der Durtonleiter mit den gleichen Vorzeichen.
  • Grundsätzlich ist der Quintenzirkel ein sehr praktisches Hilfsmittel, da er bei der Lösung vieler Aufgaben das Ausrechen und Abzählen von Ganz- und Halbtonschritten ersparen kann.

Eselsbrücken:

Für Kreuzvorzeichen:

Geh du alter Esel hole Fische Cis!“

 

Für b-Vorzeichen:

Frische Brote essen Astronauten des Gesangs Ces!“